Home Nahrung ist die erste Medizin
suche Diaetologensuche
shop Der Shop
mitglied Mitglied werden
kontakt Kontakt
 
  Wir über uns Ernährung Beruf Publikationen Presse  
Krebs Drucken  Drucken

Ernährung bei Krebs - Ernährung als Therapie

Was ist Krebs?

Krebs ist keine bestimmte Einzelerkrankung, vielmehr gibt es zahlreiche verschiedene Arten. Der menschliche Körper besteht aus einer viel zahl an Zellen, die normalerweise zusammenarbeiten, indem jede einzelne Zelle genau ihre Funktionen ausführt. Täglich entstehen und sterben Zellen kontrolliert von körpereigenen Mechanismen, die das Gleichgewicht im Körper aufrechterhalten. Es kann jedoch durch die Veränderung von einzelnen Zellen zu unkontrolliertem Zellwachstum kommen, welches sich jeder Kontrolle entzieht und Tumore entwickelt, die als Krebs bezeichnet werden.

Diagnose

Durch regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen (Screening) kann man verschiedene Krebsarten erkennen. Bei einer Früherkennung ist es möglich den Krebs noch in einem heilbaren Stadium zu entdecken oder den Verlauf positiv zu beeinflussen. Nehmen Sie daher die Möglichkeiten einer regelmäßigen ärztlichen Untersuchung war.

Symptome

Es gibt viele verschiedene Ausprägungen von Tumoren und je nach Tumorart ist der Verlauf, Therapie und Prognose unterschiedlich.
Die meisten Symptome sind die Folge einer anderen Erkrankung oder die Folge einer bestimmten Therapie.
Auf jeden Fall sollten Sie alle anormalen Veränderungen, Blutungen, oder ähnliches abklären lassen.

Therapie

Parallel zur zunehmenden Krebshäufigkeit haben sich aber auch die Chancen auf Heilung stetig verbessert, da die Krebsbehandlung immer gezielter und moderner werden.
Selbst Menschen, deren Erkrankung nicht mehr geheilt werden können, haben heute die Chance länger und mit einer höheren Lebensqualität zu leben.

Medizinische Therapie:
Chirurgische Entfernung des Tumors, Strahlentherapie, Chemotherapie, Knochenmarkstransplantation, Stammzellentransplantation, Hormontherapie

Diätologische Therapie:
Durch gezielte Ernährungsmaßnahmen können diverse Tumor- oder therapiebedingte Nebenwirkungen vermindert werden.
Der Nährstoff- und Energiebedarf ist durch die Erkrankung häufig erhöht. Gute Voraussetzungen für einen guten Therapieverlauf ist ein guter körperlicher Zustand und eine optimale Versorgung mit Energie (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett), Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
So ist die Ernährung auf keinen Fall eine Waffe gegen den Krebs, hilft aber die Voraussetzungen für ein besseres Befinden zu schaffen.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit direkt an Ihre Diätologin in ihrem Betreuungszentrum oder direkt beim Verband der Diätologen Österreichs.

Manche Therapien erfordern eine keimarme Kost.
Personen, denen Stammzellen (Knochenmark) transplantiert wurden bzw. die eine Chemotherapie erhalten, welche zu einem Abfall der Zellzahl (Leukozyten und Granulozyten) führt, sind für einen bestimmten Zeitraum abwehrgeschwächt (= immunsupprimiert). Sie haben deshalb ein erhöhtes Risiko für Infektionen über Keime in Lebensmitteln. Um die Keimbelastung durch Nahrung und Zubereitung möglichst gering zu halten, sollen in diesem Zeitraum eine keimarme Ernährung und bestimmte Hygienerichtlinien eingehalten werden.

Literaturempfehlungen
Word Literatur für Onkologie und Ernährung
 
© 2006 Verband der Diaetologen Österreichs / Impressum / Sitemap