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Die Fruktosemalabsorption ist eine Fruchtzuckerunverträglichkeit. Durch die unzureichende Aufnahme von Fruktose (Fruchtzucker) im Dünndarm gelangt diese unverdaut in den Dickdarm. Dort wird Fruktose von Bakterien abgebaut, wobei Stoffwechselprodukte anfallen, die teilweise zu sehr heftigen Beschwerden führen. Die Aufnahme von Fruktose und Zuckeraustauschstoffen (Diabetikerzucker) findet auch bei intakter Dünndarmfunktion nur in einem begrenzten Ausmaß statt. Was ist Fruktose? Fruktose = Fruchtzucker Fruchtzucker ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) und zählt zu den Kohlenhydraten. Welche Symptome hat man bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit?
- Blähungen, Darmgeräusche
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Durchfall (aber auch Verstopfung)
- Völlegefühl, Aufstoßen, Übelkeit
- Sodbrennen
- bei länger anhaltenden Beschwerden treten häufig auch Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Stimmungsverschlechterungen und Antriebslosigkeit auf
Die Symptome bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit treten ca. 30 – 90 Minuten nach der Fruktosezufuhr auf. Entscheidend ist immer die Menge an zugeführter Fruktose, die individuelle Ausprägung der Fruktoseintoleranz und ob gleichzeitig Sorbit (verursacht eine Verschlechterung der Symptome) oder Glukose (verursacht eine Verbesserung der Symptome) aufgenommen wird. Wie wird eine Fruktosemalabsorption diagnostiziert? Durch einen Atemtest kann die Diagnose gestellt werden. Dabei muss der Patient eine Fruktoselösung trinken, anschließend muss er in regelmäßigen Zeitabständen in ein Gerät atmen, das die H2-Konzentration der Ausatemluft misst. Anhand dieser Konzentration kann man darauf schließen, ob eine Fruktosemalabsorption vorliegt oder nicht. In welchen Lebensmitteln ist Fruktose enthalten? - Früchten, z.B. Äpfel, Birnen, Mango, Wassermelonen, …
- Getrocknetem Obst, z.B. Feigen, Rosinen, Bananenchips, …
- Fruchtsäften
- Honig
- Diabetiker-Produkten
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