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Symptome
Typische Symptome wie massive Durchfälle und Gewichtsverlust treten heute auch bei Kleinkindern nur mehr selten auf, wobei zwei Drittel der Patienten überhaupt keine oder nur geringe Beschwerden im Magen-Darmtrakt aufweisen. Die häufigsten Symptome sind Krankheitsgefühl, Schwäche, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Blähungen, Verstopfung, Durchfälle, Übelkeit und Erbrechen, Muskelschmerzen, Gelenksschmerzen etc.

Diagnose
Die Diagnose erfolgt durch Bestimmung der zöliakie-spezifischen Antikörper (Transglutaminase-Antikörper und/oder endomysiale Antikörper, Antigliadin-Antikörper) im Blut und wird durch eine schmerzlose Gastroskopie (Magenspiegelung) mit Dünndarmbiopsie (Gewebsprobennentnahme aus dem Zwölffingerdarm) gesichert.

Achtung! Beginnen Sie niemals mit der glutenfreien Diät ohne vorher eindeutig medizinisch abgesicherte Diagnose!

Ein Diätbeginn vor diesen Untersuchungen verfälscht die Befunde oder macht die Diagnose unmöglich.

Die Darmzottenschädigung bildet sich durch eine strikte glutenfreie Ernährung wieder vollständig zurück und man ist unter der glutenfreien Ernährung wieder gesund.

Beachten Sie aber, dass bei einer schlampig eingehaltenen Diät die Folgeschäden, z. B. Mangelerkrankungen, genau so groß sein können wie bei keiner Diät!
Ebenso hat man ein erhöhtes Risiko für eine Krebserkrankung im Dünndarm.

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